Zweites Leben statt Elektroschrott

IT-Wiederaufbereitung bei bb-net in Schweinfurt: Mehr als 100.000 Geräte pro Jahr werden generalüberholt und zurück in den Markt gebracht – Tendenz steigend.

Zweites Leben statt Elektroschrott

In gebrauchter Hardware steckt mehr als man denkt. Das weiß auch der IT-Aufbereiter bb-net media. Entstanden vor fast 25 Jahren aus einem Onlinehandel, ist das von Michael Bleicher gegründete Unter-nehmen heute einer der größten deutschen Anbieter für IT-Hardware im zweiten Lebenszyklus. Neben dem Effekt wertvolle Zusatzerträge zu erwirtschaften, kann jedes Unternehmen auch Gutes für die Umwelt tun. Denn entsorgt man ein gebrauchtes Gerät, vergrößert es den welt-weit wachsenden Berg an Elektroschrott, der mittlerweile auf 51 Millionen Tonnen geschätzt wird. Mit der zunehmenden Etablierung von professionell aufbereiteten Notebooks, Computern und Displays wächst die Nachfrage bei Refurbishern wie bb-net seit Jahren. Mit dem kontinuierlichen Wachstum hat das Unternehmen 2018 in Schweinfurt eine neue Firmenzentrale nach neuesten technischen Standards errichtet und bezogen. Mittlerweile sorgen über 65 Mitarbeiter dafür, dass rund 2000 Geräte in der Woche generalüberholt und unter der Marke „tecXL“ zurück in den Markt gebracht werden. Los geht es aber bereits vorher, mit der Beschaffung gebrauchter Business-Geräte. Da viele Unternehmen ihre IT-Ausstattung in Zyklen von rund drei Jahren erneuern, handelt es sich bei diesen meist um Leasingrückläufer. Die Abgabe von Altgeräten ist für viele Firmen jedoch zunächst ein zeitaufwändiges und undurchsichtiges Thema. Unternehmen beschäftigen dabei vor allem Fragen wie: „Was ist meine alte Hardware noch wert?“, „Wer kümmert sich um die Logistik?“ oder „Was passiert mit meinen Daten? “

Dreistufige Datenlöschung

Datenlöschung ist schließlich nicht gleich Datenlöschung. Dazu gehört auch ein vollständiges Sicherheits- und Softwarekonzept, betont bb-net. Mit zertifizierten Partnern kann der IT-Refurbisher den gesicherten Umgang von der ersten Minute an gewährleisten. Alle Geräte, die im hauseigenen, videoüberwachten Technologie Center eintreffen, werden von geschulten Mitarbeitern auf optische und technische Mängel geprüft und inventarisiert. Im Anschluss beginnt der Löschprozess – mit einem „branchenweit einmaligen Ansatz“, wie bb-net betont: einer Kombination aus einem dreistufigen System und der eigens entwickelten Softwarelösung „SAM“, die alle Teilbearbeitungsschritte automatisch durchführt und den Mitarbeiter anleitet. Dabei werden alle Daten und Medien erkannt und protokolliert. Sind sie professionell gelöscht worden, geht es weiter ins Audit. Hier wird jedes Gerät genau unter die Lupe genommen. Der Kunde erhält anschließend ein ausführliches Reporting, in dem Zustände, Ausstattung und Fehlteile jedes einzelnen Gerätes vermerkt sind. An dieser Stelle endet für den Kunden der „Rollback“-Weg seiner gebrauchten IT. bb-net stellt dann eine CO2-Urkunde aus, so wird das umweltbewusste Handeln für die Kunden auch messbar. Das neue Leben gebrauchter IT beginnt mit dem Prozess der Aufbereitung im 2600 Quadratmeter großen Technologiecenter. Weit über 100.000 Geräte pro Jahr durchlaufen beim Refurbisher den eigens entwickelten Prozess. „Dieser unterliegt strengen Auflagen und nicht jedes Gerät schafft es in einen orangenen ‚tecXL‘-Karton“, berichtet bb-net-Vertriebsleiter Marco Kuhn. So gebe es bei der Geräteauswahl die Qualitätsstufen 1. und 2. Wahl. Dabei gehe selbst die 2. Wahl noch als „Premium Refurbished“ durch, bei der 1. Wahl sei die Unterscheidung zur Neuware fast nicht möglich. „Durch den Einsatz von Produkten im zweitem Lebenszyklus tragen wir alle aktiv dazu bei, unsere Umwelt zu schützen und Ressourcen nachhaltiger einzusetzen“, erklärt Firmengründer Michael Bleicher. Man könne sowohl etwas für die Umwelt tun, indem ausrangierte IT verkauft und einem zweiten Lebenszyklus zugeführt wird, als auch indem man selbst aufbereitete IT vom Experten nutzt.

Breites Dienstleistungsportfolio

Die Kunden erwarten jedoch mehr als nur geprüfte Produktqualität – das Portfolio der Dienstleistungen wird daher ständig erweitert. Seit Mai bietet der IT-Refurbisher auch Mietgeräte aus dem Zweit-markt an – dies ermöglicht den Kunden Flexibilität und individuell anpassbare Mietmodelle. Mietbar sind Notebooks, Client-PCs und Displays bis hin zu Servern. Alle Geräte werden je nach Anforderungen mit individuellen Softwareinstallationen ausgeliefert. Weder für Lieferung noch für die Rückholung fallen Kosten an. Um direkte und transparente Preisinformationen zur Verfügung zu stellen, „Durch den Einsatz von Produkten im zweitem Lebenszyklus tragen wir alle aktiv dazu bei, unsere Umwelt zu schützen und Ressourcen nachhaltiger einzusetzen“, erklärt Michael Bleicher, Gründer von bb-net media. wurde ein Mietpreisbarometer im Onlineshop integriert. Einkäufer können so ihren individuellen monatlichen Mietpreis direkt abfragen, ohne auf die Erstellung eines Angebots zu war-ten. Nach dem Motto „Der tut’s noch!“ bietet der Refurbisher Kunden seit kurzem mit „bb-net IT-Refresh“ die Auffrischung ihrer IT. So können Unternehmen ihre bestehende Hardware nach eigenen Anforderungen auf-rüsten, einen verbesserten optischen Zustand herstellen, einen Lizenz Wechsel durchführen und dabei die Garantiezeit verlängern („Re-Base“, „Re-Install“ und „Re-Licence“). Abgerundet werden die Service-Pakete mit der Garantie Option, bei der die Hardware mit bis zu 36 Monaten Garantie abgesichert werden kann.www.bb-net.de

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