Wohin eigentlich mit der alten IT?

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Manchmal tut es einem im Herzen weh. Man schafft für das Unternehmen teure IT-Geräte an. Nach einigen Jahren ist manches wieder veraltet und kaum noch etwas wert. Häufig werden solche Geräte pauschal aussortiert und entsorgt. Das muss jedoch nicht so sein. Denn es besteht die Option, daraus tatsächlich doch noch Geld zu machen. Wir zeigen, wie das geht und worauf Sie dabei unbedingt achten sollten.

Einnahmen erzielen mit alter IT – so geht´s

Wir in Deutschland haben das Glück, dass die Gesellschaft und die Wirtschaft in der Regel gut mit finanziellen Mitteln ausgestattet sind. Von vielen anderen Regionen der Erde kann man das nicht behaupten. Dort versucht man zu sparen, wo es geht. Aus diesem Grund existiert ein gigantischer Sekundärmarkt für alte IT-Geräte. Auf diesem sind vor allem Firmen in Osteuropa oder auch Afrika, Asien usw. aktiv. Geht hier zum Beispiel ein Drucker kaputt, dann wird er meist ersetzt. Die Kosten der Reparatur wären zu hoch. Nicht jedoch in Ländern mit billigeren Löhnen. Dort ist ein solches Gerät noch immer sehr wertvoll, weil es kostengünstig wieder nutzbar gemacht wird. Gleiches gilt für Geräte, die nicht mehr auf dem neuesten Stand der Technik sind. In anderen Ländern wären sie noch gut zu gebrauchen.

Und so kommt es dazu, dass sich Anbieter auf das IT-Remarketing spezialisiert haben. Sie kaufen Unternehmen, Behörden und Organisationen in großem Stil alte Technik ab. Diese werden als Ganzes oder als Ersatzteile auf dem Sekundärmarkt weiterveräußert. Davon profitieren beide Seiten.

Manchmal kümmern sie sich auch einfach nur um die fachgerechte Entsorgung und das Recycling. Das ist wichtig, denn sie ist zum Teil komplizierter als man denkt. Hier im Video ein Beispiel:

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Datenschutz und alte IT – worauf achten?

Alte Festplatten oder sonstige Datenträger enthalten meist noch Informationen, die teilweise mit Geschäftsgeheimnissen verbunden sind. Trotz der Formatierung einer Festplatte sind sie immer noch aktivierbar. Sie könnten der Konkurrenz in die Hände fallen oder Menschen, die ihr Geld damit verdienen, solche Informationen zu verkaufen. Also Industriespionen zum Beispiel. Manche kaufen gezielt solche Technik, um sie nach sensiblen Daten zu durchforsten. Das ist aber nicht alles. Wenn unter den Daten welche von Dritten sind, dann haften Unternehmen aufgrund der DSGVO für deren Sicherheit. Verstöße werden teuer.

Auch an dieses Problem sollte gedacht werden. Gute IT-Remarketing Firmen bieten aus diesem Grund den Service an, dass sie alte Daten mit automatisierten Methoden in großem Umfang vernichten.

Fazit

IT-Remarketing ist ein Thema, mit dem sich Unternehmen befassen sollten. Zum einen deshalb, weil sich auf diesem Wege zusätzliches Geld in die Firmenkasse spülen lässt. Zum anderen, weil es sie von der Arbeit entlastet, die mit der Löschung und Vernichtung alter Daten zwangsläufig anfällt.

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